Der wichtigste Wert ist der Nennstrom. Er richtet sich nach dem Betriebsstrom des geschützten Geräts und liegt knapp darüber, nicht nach der Absicherung der Zuleitung. Im Sortiment reicht die Spanne von 0,05 bis 90 Ampere.
Danach kommt die Kennlinie. Die flinke Kennlinie F1 löst bei Überlast schnell aus und eignet sich für empfindliche Verbraucher. Die mittelträge Kennlinie M1 ist der Standard und lässt kurze Stromspitzen zu, wie sie beim Einschalten von Motoren, Transformatoren oder Netzteilen auftreten.
Dann die Bedienung. Ausführungen mit Druckknopf dienen dem Zurücksetzen nach einer Auslösung. Mit Schaltwippe wird der Schutzschalter zugleich zum Ein- und Ausschalter des Geräts, das spart ein Bauteil in der Frontplatte. Für Geräte, die nach einem Spannungsausfall nicht selbsttätig wieder anlaufen dürfen, gibt es Ausführungen mit Unterspannungsmodul.
Zuletzt Montage und Anschluss. Befestigt wird je nach Baureihe über Gewindehals, Flansch oder Schnappbefestigung, angeschlossen über Flachstecker, Schraubklemmen oder Lötstifte. Einbauöffnung und Wanddicke der Frontplatte sollten vor der Bestellung feststehen.