Personenschutzschalter PRCD

Ein PRCD ist ein mobiler Personenschutzschalter, der zwischen Steckdose und Gerät gesteckt wird und bei einem Fehlerstrom abschaltet. Er bringt den Schutz eines Fehlerstrom-Schutzschalters dorthin, wo die feste Installation unbekannt oder ungeschützt ist. Hier stehen die Antworten zu den Bauarten PRCD-S und PRCD-K und zu den Vorgaben für Bau- und Montagestellen. Personenschutzschalter von Kopp stehen in der Kategorie Kopp Personenschutzschalter.

Was ist ein PRCD-S?

Ein PRCD-S ist ein ortsveränderlicher Personenschutzschalter. Er schaltet bei einem Fehlerstrom ab, schaltet allpolig, überwacht den Schutzleiter, erkennt Fremdspannung darauf und lässt sich bei Fehlern in der Installation gar nicht erst einschalten.

Was ist der Unterschied zwischen PRCD-S und PRCD-K?

Beide schalten bei Fehlerstrom allpolig ab und haben eine Unterspannungsauslösung. Nur der PRCD-S überwacht zusätzlich den Schutzleiter und erkennt Fremdspannung darauf. Für Baustellen ist der PRCD-S vorgesehen, der PRCD-K etwa für Stromerzeuger.

Wann ist ein PRCD-S vorgeschrieben?

Auf Baustellen dürfen Steckdosen einer vorhandenen Installation mit unbekanntem Zustand nur mit einem PRCD-S genutzt werden. So steht es in der DGUV Information 203-006. Wird aus einem geprüften Baustromverteiler gespeist, ist er dort nicht nötig.
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